Presseberichte über die BDSM-manufaktur


Eine Domina erklärt, was BDSM wirklich ist

 

Hat eine Domina ein schlechtes Gewissen, wenn sie Hintern versohlt? Und sind devote Frauen ein Schlag ins Gesicht des Feminismus? Wir haben mit einer Femdom gesprochen.

Worauf stehen Sie eigentlich im Bett? Auf ganz normale Sachen? Oder gehören Sie zu der extravaganten Sorte? Darf’s auch mal Analverkehr sein? Haare ziehen und Po versohlen? Oder finden Sie das total krank? Und empfinden Sie diese Fragen vielleicht eine Spur zu indiskret und fragen sich, was das überhaupt soll?

 

Worauf stehe ich eigentlich?

 

Sexualität ist Privatsache und geht – außer unseren Sexualpartner und uns selbst – niemanden etwas an. Das ist nicht nur gesellschaftlich so gewünscht, sondern in erster Linie unser gutes Recht. Und trotzdem wirft diese Art der Verschwiegenheit irgendwann die Frage auf, ob wir eigentlich selbst wissen, was wir da vor dem Rest der Welt geheim halten. Besser gesagt: Was ist es denn genau, worauf ich stehe, was mich heiß macht? Und warum ist es überhaupt wichtig, das zu wissen?

 

 

Nur die Hälfte von uns ist zufrieden im Bett

 

Schenkt man den etlichen Studien und Umfragen Glauben, die in den letzten Jahren durchgeführt wurden, sind viele von uns jedenfalls alles andere als zufrieden mit ihrem Sexleben. Um ein Beispiel zu nennen: Im Jahr 2015 hatte die Online-Partnerbörse ElitePartner in Kooperation mit dem Marktforschungsinstitut Fittkau und Maaß 10.000 Menschen zu diesem Thema befragt. Das Ergebnis: Gerade einmal 46 Prozent der Männer ab 30 Jahren sind glücklich mit dem Liebesleben in ihrer Partnerschaft; bei den Frauen waren es 53 Prozent.

 

Gründe dafür lassen sich sicherlich viele finden; vor allem im Außen: Zu viel Stress im Job zum Beispiel. Oder die Kinder, die ständig quengeln und so viel Zeit fressen. Die Partnerschaft krankt generell oder die neue Netflix-Serie ist einfach viel spannender. Was wir dabei gerne vergessen: Manchmal ist der Grund einfach der, dass wir selbst nicht wissen, was wir wollen.

 

BDSM – die geheime Sehnsucht nach Schmerz und Unterwerfung

 

Wir haben uns mit einer Frau unterhalten, die aus genau dieser Unwissenheit der anderen eine Passion gemacht hat: Madame Lisa ist Domina in Stuttgart oder – wie sie sich lieber nennt – eine Femdom. Die Abkürzung steht für "Female dominance“, heißt also so viel wie „weibliche Dominanz“. Sie glaubt, dass die meisten Menschen eine – wenn auch vielleicht nur kleine – Vorliebe für BDSM in sich tragen und bietet seit mehr als zehn Jahren spezielle Seminare und Workshops für diejenigen an, die gerne mehr über diese Form der Sexualität herausfinden möchten. Ihr Ziel: BDSM aus der Schmuddelecke holen und den Menschen klar machen, dass das Klischee von der arroganten Domina, die sich den Staub von den Stiefeln lecken lässt, so gar nichts mit der Realität zu tun hat.

 

Was genau versteht man eigentlich unter BDSM?

 

BDSM steht für Bondage and Discipline, Dominance and Submission, Sadism and Masochism und bezeichnet eine ziemlich große Bandbreite sexueller Varianten. Über allem steht die Lust am Spiel mit Dominanz und Unterwerfung, die sich in Form von Fesselsex, erotischen Rollenspielen mit spielerischer Bestrafung oder lustvoll zugefügten Schmerzen äußern kann.

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Bilder: Geraldine Nirschl via Canva

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Stern Ausgabe Februar 2015 - Die Lust am Spiel


Cosmopolitan Ausgabe April 2013


Cosmopolitan Ausgabe November 2008


Madame Lisa
Madame Lisa

 

BDSM-Manufaktur

 

BDSM-Seminare, Workshops & Personal Coaching, Stuttgart

 

Telefon: (+49) 0175-9750071

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